Am ersten Adventsonntag beginnt ein neues Kirchenjahr. In unserer Pfarre Dobl gehört dieser Sonntag traditionellerweise unseren Ministrantinnen und Ministranten. Pandemiebedingt musste dieser im letzten Jahr ausfallen. Aber auch heuer standen wir kurz vor einer Absage der Mitgestaltung durch die Ministranten.
Dankenswerterweise erklärte sich unser Vikar Gerhard Hatzmann bereit, mit unseren Minis und deren Eltern eine eigene Heilige Messe um 11:00 Uhr zu feiern, seine vierte an diesem Wochenende. So fiel der Gottesdienst heuer glücklicherweise nicht ins Wasser – obwohl etwas Schnee rund um die Kirche lag.
Die Freude über unsere riesige Schar an Ministrantinnen in der Pfarre Dobl ist groß. Dazu gehört aber auch, dass neue Ministranten zur Gruppe stoßen, und andere sich verabschieden.
Im Vorjahr neu begonnen haben:
Dominik Freidl
Dea Müller
Heuer neu begonnen haben:
Sophie Auinger
Helene Fengler
Paul Grünwald
Lisa Rucker
Wir freuen uns sehr darüber, und wünschen ihnen viel Freude an ihrem Dienst am Altar.
Ihren Dienst beendet haben:
Anika Grinschgl nach 7 Jahren
Fridolin Peritsch nach 6 Jahren
Magdalena Petreschen nach 5 Jahren
Alexander Reinegger nach 2 Jahren
Gerald Bukovec nach 1 Jahr
So sind wir stolz auf unsere 23 Kinder und Jugendliche, welche immer wieder fleißig ihren Dienst am Altar unserer Pfarrkirche tun. Danke euch dafür!
Wir haben uns sehr gefreut, dass wir heuer trotz des Lockdowns eine Adventkranzsegnung in der Pfarrkirche feiern konnten.
Barbara Angerer erzählte die Geschichte vom „Schönen, großen Stern“, der erfahren hatte: Teilen mach glücklich! Teilen schenkt Freude!
So erinnern uns auch die Kerzen am Adventkranz, dass Licht nicht weniger wird, wenn man es teilt, sondern mehr. Licht schenkt Wärme und Freude. Licht ist ansteckend.
Als kleines Geschenk bekam jedes Kind einen kleinen roten Stern mit einem Glitzerstein – als Erinnerung an die Geschichte – und mit einem Teelicht, mit nach Hause.
Ganz nach dem Liedmotto: „Auf werdet Licht, auf werdet Licht, der Herr der Welt wird kommen! Leuchtet, leuchtet! Halleluja!“ wollen wir im Advent Lichtbringer sein.
Am internationalen Tag der Kinderrechte, dem 20. November 2021, hatten wir Magdalena Hrauda von der Dreikönigsaktion zu Gast bei der Jungschar in Dobl.
Wir starteten wie üblich mit dem Jungschar-Ruf. Nachdem aus einigen Ziffern (2, 1, 0) das heutige Datum entstand, erklärte uns Magdalena, was Kinderrechte überhaupt sind.
Anschließend las Magdalena einige Texte vor und wir mussten jeweils entscheiden, ob es ein Kinderrecht ist oder nicht. In einem Memory mit den Kinderrechten lernten wir dann einige Rechte näher kennen. Während einer von uns nach einem Paar suchte, mussten die anderen eine Übung machen. Das Spiel war vorbei, nachdem wir das Kinderrecht des Jahres – das „Recht auf Spiel“ – gefunden hatten.
Nach einer kleinen Stärkung teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Jede Gruppe erhielt einen Würfel und musste versuchen, mit ihrem Kegel schneller ins Ziel zu gelangen. Jedoch stellte sich am Ende heraus, dass auf einem Würfel nur die Ziffern 1, 2 und 3, und am anderen die Ziffern 4, 5 und 6 waren. Als Symbol dafür, wie ungerecht die Chancen auf der Welt verteilt sind.
Dann erhielten wir verschiedene Puzzle, welche alle Kinder und Jugendliche in Indien zeigen, welche auf Müllbergen nach Verwertbarem suchen. Nun waren wir an der Reihe, in deren Rolle zu schlüpfen. Jeder erhielt eine Schachtel, in der er nach wertvollen Gegenständen suchen musste: Essensreste, Gewand, Kupferkabel, Aluminium, Dosen, Metall, Glas, Glasflaschen und Plastikflaschen.
In einer Geschichte erfuhren wir, wie die Dreikönigsaktion Kindern helfen kann, Bildung zu erhalten und nicht im Müll stöbern zu müssen. Nachdem wir auf der Weltkugel noch einige Länder suchten, welche von der Dreikönigsaktion unterstützt werden, erhielten alle eine Kinderrechte-Urkunde und eine Kinderrechte-Postkarte mit Schokolade.
Danke an die kleine, aber feine Runde, die bei der letzten Jungscharstunde im heurigen Jahr dabei war. Und ein besonderes Dankeschön auch an Magdalena Hrauda vom Fachbereich Kinder und Jugend der Katholischen Kirche Steiermark für die Gestaltung der Stunde.
Danke Gott …
… dass du uns das Sakrament der Ehe geschenkt hast, das uns in dieser verwirrenden Zeit Liebe, Halt und Treue gibt.
… für das „JA“ zueinander, das wir wieder erneuert haben, und das uns an unser einstiges Versprechen erinnert.
… für die schöne und die schwierige Zeit, in der du uns immer mit deiner Liebe begleitet hast und du uns immer wieder weiterhilfst.
… für die schöne Hl. Messe mit Vikar Norbert Glaser und die tollen Sängerinnen und Musikerinnen.
… für die lieben Menschen, die uns mit köstlichen Torten und Blumen beschenkt haben.
… dass du uns liebst, so wie wir sind und du immer in unserer Mitte bist!