Stefanitag, 26. Dezember 2025 10:00 Uhr • Pfarrkirche Dobl
Am Tag nach Weihnachten feiert die Kirche den heiligen Stephanus. Er gilt als erster Märtyrer. Er war auch ein Diakon der Jerusalemer Urgemeinde. So freuten wir uns, dass der neugeweihte Diakon Johannes Chum mit uns feierte.
Die Messe am 26. Dezember in der Pfarrkirche Dobl, welche von mehreren Pfarren des Seelsorgeraums mitgestaltet wurde, zelebrierte Vikar Gerhard Hatzmann. Als Symbol für seine Predigt dienten nach der Trommel bei der Christmette und dem Schlüssel am Christtag die Hände. Er erwähnte die offenen Hände des Jesuskindes in der Krippe, die Umarmung von Verwandten und Freunden bei den Weihnachtsfeierlichkeiten, den Friedensgruß, aber auch die ablehnende Haltung. Er lud uns ein, die Hände zu einer Schale zu formen und Gott zu bitten, seinen Geist in unsere Hände zu legen, damit wir als seine Diener seine Liebe, Freude und Barmherzigkeit sichtbar machen.
Am Beginn des Gottesdienstes wurde das Salz gesegnet und das Wasser geweiht. Anlässlich des Festes des heiligen Johannes am Tag darauf wurde am Ende der Feier auch der Wein gesegnet.
Danke der „Seelsorgeraum-Familie“ für die Mitgestaltung der Heiligen Messe: Lektor Ernst Strohmaier aus Lannach (Lesung), Lektorin Margret Hofmann aus Tobelbad (Fürbitten) und Organistin Kathrin Müllerferli aus Lieboch.
Christtag, 25. Dezember 2025 10:00 Uhr • Pfarrkirche Dobl
„Wer hat einen Schlüssel dabei?“, fragte Pastoralreferentin Anja Asel die Mitfeiernden zu Beginn der Predigt am Christtag. Gemeinsam mit Sr. Maria Leopold leitete sie die Kommunionfeier in der verschneiten Dobler Pfarrkirche.
Der Schlüssel war das Symbol der Predigt der Pastoralreferentin. Sie legte dar: So wie ein Schlüssel entscheidet, wer wo hineindarf, entscheiden auch wir häufig, wen wir in unser Leben hineinlassen, und wen nicht. Besonders zu Weihnachten gibt es viele verschlossene Herzen. „Genau in so eine Welt, die vor 2000 Jahren wahrscheinlich nicht viel anders war, greift Gott ein. Er entscheidet, Mensch zu werden. Er wird für uns zum Schlüssel.“ „Das Jesuskind in der Krippe kommt nicht mit einem Schlüssel aus Gold. Es lädt uns ein, uns zu öffnen und unsere Herzen nicht zu versperren.“ Abschließend sagte sie, dass sie viel Verschlossenheit, Einsamkeit und Ungerechtigkeit in der Welt sieht, und fragte sich, wo wir Schlüssel der Liebe – Weihnachten – sein können.
Mit weihnachtlichen Klängen umrahmt wurde der Gottesdienst wie bei der Mette vom Weihnachtsorchester unter der Leitung von Günther Peritsch, wofür sich Sr. Maria am Ende der Feier herzlich bedankte, wie auch bei allen, die die Kirche so schön geschmückt haben, Christbäume gespendet haben und zu den Weihnachtsfeierlichkeiten beigetragen haben.
„Was können wir dem Jesuskind schenken?“, fragte Vikar Gerhard Hatzmann bei der Christmette in der Dobler Pfarrkirche. „Ich schenke ihm eine Melodie!“, sagte er bei der Predigt, und summte das Lied „Little Drummer Boy“. Die Ministrantin Lisa trommelte dazu. Der Vikar erzählte die Geschichte des Liedes: Ein Junge, der sich kein Geschenk für den neugeborenen Jesus leisten kann. Der Junge spielte dann für ihn auf der Trommel. „Jeder kann dem Kind in der Krippe etwas schenken, zum Beispiel ein Lächeln“, fuhr der Vikar fort, und lud alle ein, bei der Krippe vorbeizuschauen.
Nicht mit Trommeln, aber mit vielen Blas- und Streichinstrumenten festlich umrahmt wurde die Heilige Messe vom Weihnachtsorchester unter der Leitung von Günther Peritsch. Vor und nach dem Gottesdienst spielten die Turmbläser der Trachtenkapelle bei Schneefall weihnachtliche Klänge am Kirchplatz. Die Landjugend sorgte mit Glühwein und Tee für einen gemütlichen Ausklang des schönen Festes.
Maria durch ein Dornwald ging … als das Kindlein durch den Wald getragen
da haben die Dornen Rosen getragen
Jesus und Maria.
Ja, dort wo Jesus, das Licht der Welt, hinkommt – sogar als er noch als Baby im Bauch seiner Mutter ist – ist große Freude, entsteht Neues, kann tot geglaubtes zum Leben erwachen und aufblühen. In seinem Licht erfahren wir Geborgenheit. Das wurde bei der Rorate der öffentlichen und Privaten Volksschule Dobl gemeinsam gefeiert und erlebt. Und so durfte auch das Lied nicht fehlen: „Da hat der Himmel die Erde berührt – und die Erde den Himmel gespürt“.
Für die Kinder der VS Dobl gab es danach im Pfarrhof das traditionelle „Roratefrühstück“, das vom Elternverein vorbereitet worden war – die Kinder der PVS Dobl haben das Frühstück gemeinsam mit ihren Eltern in ihren Schulräumen genossen.
Ein großes Danke an alle, die vorbereitet, mitgestaltet und mitgefeiert haben.
Rorate (lat. „tauet“), eine Heilige Messe vor Sonnenaufgang, feierten wir am Freitag, 5. Dezember 2025 in der Dobler Pfarrkirche. Besonders eingeladen dazu waren die dritten und vierten Klassen der Privaten Mittelschule Dobl.
Vikar Gerhard Hatzmann zelebrierte diesen Gottesdienst. Bei seiner Predigt nahm er einen Leuchter mit brennender Kerze vom Altar und trug ihn zu den Kindern. „Seht ihr, wie die Flamme flackert, wie unruhig sie ist? Auch unser Leben ist oft unruhig“, begann er zu sprechen, während er im Mittelgang herumging. „Aber ein Licht kann unsere Rettung sein. Gott ist dieses Licht für uns, er ist für uns da. Aber ebenso eine Freundin oder ein Schulkollege“, schloss er seine Gedanken ab.
Wunderbar musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Chor der Privaten Mittelschule unter der Leitung von Christina Pollhammer.
Anschließend gingen die Kinder in ihre Schulklassen zum gemeinsamen Frühstück. Aber auch für die Erwachsenen wartete ein gutes Frühstück im Pfarrsaal.
Wir Familien der Erstkommunionkinder 2026 und viele mehr durften am Samstag, 29. November 2025 mit Sr. Maria eine sehr kinderfreundliche und musikalische Wort-Gottes-Feier mit Segnung der Adventkränze in der Pfarrkirche Dobl erleben.
Weiters wurde die gesegnete Marienstatue für die Herbergssuche von der ersten Familie aufgenommen. Ihre „Reise“ endet am Heiligen Abend um 16 Uhr bei der Kinderkrippenfeier wiederum in der Kirche, wenn wir die Geburt Jesu Christi feiern.
Machet dem Herrn die Wege bereit ... HERZLICHEN DANK!
Silke Heiß,
Kommunionbegleiterin der
Privaten Volksschule Dobl
Den letzten Sonntag des Kirchenjahres 2024/25, den Christkönigssonntag, 23. November 2025, nutzten die Dobler Ministrantinnen und Ministranten, um ihr Versprechen vor Jesus und der Pfarrgemeinde zu erneuern.
Sie versprechen, ein Jahr lang bei Gottesdiensten zu dienen. „Dieser Dienst stellt eine Haltung dar, die jede Christin und jeder Christ im Herzen haben sollte“, sagte Vikar Gerhard Hatzmann.
Bei dieser Heiligen Messe begrüßten wir auch zwei neue Minis und bedankten uns auch bei sechs, die aufhören sowie bei den fleißigen Händen rund ums Ministrieren. Danke euch allen!