Voller Vorfreude auf ein wundervolles, prägendes Ereignis im Leben unserer Kinder starteten wir neun Kommunionbegleiterinnen im Frühjahr, aufgeteilt in vier Gruppen und insgesamt 21 Kindern, mit den Vorbereitungen.
Mithilfe von Geschichten, Liedern, Spielen, Bastelarbeiten und mit viel Spaß, durften wir die Kinder auf die Erstkommunion einstimmen.
Die Kinder waren in den Vorbereitungsstunden, in denen wir uns mit verschiedenen Themen, wie Gebet, Freundschaft und Verzeihung auseinandersetzten, mit sehr viel Freude, Engagement und Begeisterung dabei, und freuten sich auf unsere gemeinsame Zeit im Pfarrhof.
Es war sowohl für die Kinder als auch für uns Kommunionbegleiterinnen eine sehr lehrreiche, schöne und auch herausfordernde Zeit. In dieser Zeit wurde uns wieder bewusst, dass in einer Gemeinschaft vieles einfacher, schöner und lustiger ist und Gott uns auf unserem Weg begleitet und als Geschenk in jeder und jedem Einzelnen von uns lebt.
Romana Fankhauser und Christine Zumann
Zwei Monate haben sich unsere Erstkommunionkinder mit ihren Religionslehrerinnen, ihren Kommunionbegleiterinnen und ihren Eltern intensiv auf das große Fest der heiligen Erstkommunion vorbereitet.
Am Samstag, dem 11. Juni, war es dann endlich so weit. 21 aufgeregte Erstkommunionkinder schritten feierlich zu den Klängen der Dobler Trachtenkapelle zum Altar. Der Himmel meinte es gut mit uns und so konnte der Gottesdienst bei strahlendem Sonnenschein auf der Pfarrwiese stattfinden.
Gespannt lauschten die festlich gekleideten Kinder mit ihren Patinnen und Paten und allen geladenen Gästen der Predigt unseres Vikars Norbert Glaser. Die Musiker und der Kinderchor begleiteten die Festgemeinde harmonisch zu den rhythmischen Liedern.
Und dann kam der große Moment: Einzeln und namentlich wurden die Erstkommunionkinder von Schwester Maria aufgerufen, die daraufhin bedächtig zum Altar gingen, um den Leib Christi zum ersten Mal zu empfangen. Mit dem Lied „Großer Gott, wir loben dich“, gespielt von der Dobler Trachtenkapelle, wurde diese wunderschöne und berührende Erstkommunionfeier, die uns für immer in Erinnerung bleiben wird, beendet.
Zum Schluss noch ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben, vor allem aber unserer Schwester Maria!
Am Dienstag vor Christi Himmelfahrt wird nach guter Tradition in Dobl der Bittgottesdienst in der Dobl-Dorf-Kapelle gefeiert. Unser Pfarrer Claudiu erklärte zu Beginn des Gottesdienstes den Sinn und die Dringlichkeit der Bitttage. Was zeigt besser als all die Nöte der gegenwärtigen Zeit die Situation des Menschen, denn wir haben nicht „alles in der Hand“, vielmehr sind wir in der Hand Gottes und als Betende und Bittende drücken wir unser ganzes Vertrauen auf Gott aus, auf seine Hilfe, seinen Beistand, seine Gegenwart, seine Güte und Liebe zu uns. So beten wir in der Gegenwart nicht nur um gute Ernte der Feldfrüchte, sondern umfassend für alle großen Anliegen in unserer vielfach gefährdeten und so verletzlichen Welt.
Liebevoll und sehr schön war die Kapelle geschmückt und bereitet worden von der heuer verantwortlichen Familie Harzl. Zur Freude aller Besucher und zur Ehre Gottes wurde die musikalische Gestaltung von Gertraud Hochegger, Sr. Maria und Luis Pongratz gestaltet. Ich glaube, alle Mitfeiernden haben gespürt, dass so ein Bittgottesdienst bei der Kapelle ein besonderes Geschenk auch für die Bittenden ist.
Am Ostermontag gestaltete Sr. Maria Leopold die Wort-Gottes-Feier in unserer Pfarrkriche. Als Evangelium wurde die Emmausgeschichte von Elisabeth, Magdalena und Sara Hütter gespielt. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von Luis Pongratz, Valentina Petreschen, Fridolin Peritsch und Anna Kainz.
Die Osternacht am Karsamstag um 20:00 Uhr feierte Vikar Gerhard Hatzmann mit der Dobler Pfarrgemeinde. Musikalisch gestaltet wurde diese Feier von Ursula und Willibald Leitl, Günther Peritsch und Sr. Maria Leopold sowie Christoph Stering an der Orgel.
Video: Schola singt „Halleluja, lasst uns singen“ zur Gabenbereitung