Die Wort-Gottes-Feier am 3. Fastensonntag, dem 12. März 2023, wurde von der Dobler Ortsgruppe des Österreichischen Kameradschaftsbundes mitgestaltet. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Trachtenkapelle Dobl.
Geleitet wurde die Feier von den beiden Pastoralreferentinnen Ines Kvar und Anja Asel. Im siebenminütigen Evangelium, welches Ines Kvar verkündete, ist Jesus in Samarien unterwegs. Er trifft eine Frau am Brunnen und vergleicht das Wasser aus dem Brunnen mit dem lebendigen Wasser, welches er ihr geben könnte, bei dem man, nachdem man es trinkt, nie wieder Durst haben wird.
Diese beiden Arten von Wasser griff Anja Asel in der anschließenden Auslegung und Deutung auf. Das eine Wasser kennen wir, das Element, das alles zusammenhält – ohne Wasser, kein Leben; ein Grundnahrungsmittel. Aber das zweite Wasser kennen wir noch nicht. Es steht für eine Form der Sehnsucht, ein inneres Verlangen – ein Durst, den wir nicht zu stillen vermögen. Man kann die beiden Wasserarten leicht verwechseln, denn von beiden möchten wir trinken und es weiterreichen. Aber die zweite Wasserart können wir aber nicht herumreichen, da es Jesus Christus selbst ist.
Im zweiten Teil der „Predigt“ erzählte sie von ihrer persönlichen, engen Verbundenheit mit dem Kameradschaftsbund durch ihre Vorfahren. „Für die schmerzhaften Kriege der Vergangenheit und die vielen Auseinandersetzungen von heute, und auch die ungewissen Probleme der Zukunft, sei es unsere Aufgabe als Christen, im Gebet aufeinander zuzugehen, um für den Frieden und die Einheit dieser Welt zu beten. Denn Durst haben alle Menschen.“, sagte sie. Darauf bekräftigte sie durch Anekdoten ihrer Vorfahren, wie wichtig das Gebet ist. „Das Gebet, der Leim der Welt. Das Gebet, das auch unseren Durst stillt.“
Neben der Lesung wurden auch die Fürbitten von den Kameradinnen und Kameraden vorgetragen. Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Kamerad Franz Wagner unter anderem besonders bei der Trachtenkapelle Dobl für die würdige Umrahmung der Wort-Gottes-Feier und für deren wunderschöne Gestaltung bei Anja und Ines. Er lud die Kameradinnen und Kameraden zum Totengedenken in den Ort und zur Jahreshauptversammlung ein.
Bevor unsere beiden Pastoralreferentinnen am Schluss den Segen Gottes für uns erbaten, erzählte Anja Asel noch einen Witz, der für einige Lacher sorgte.
„Auf dem Kreuzweg wolln wir gehn, deine Liebe neu verstehn. Jesus durch dein Kreuz und Leid, öffnest du den Himmel weit.“
Mit diesem Lied eröffnete Sr. Maria die Kinderkreuzwegandacht am Freitag, 10. März 2023, in der Dobler Pfarrkirche. Davor durften alle Kinder und Erwachsenen noch am Holzkreuz unterschreiben und eine Kerze für jemanden anzünden.
Gemeinsam mit ihrer Religionslehrer-Kollegin der Volksschule Dobl, Pauline Konrad, erklärte Sr. Maria den Anwesenden die vierzehn Stationen des Kreuzweges. Bei jeder Station wurde ein Symbol vor das Holzkreuz gelegt.
Am Ende sangen wir gemeinsam das Vater unser und erhielten eine gesegnete Osterkerze ausgeteilt.
Fastenzeit bedeutet für viele Verzicht. In der Jungschar am 4. März 2023 wollten wir zeigen, dass Fasten auch bedeuten kann, auf etwas genauer zu achten. Deshalb beschäftigten wir uns mit unseren fünf Sinnen.
Zu jedem unserer Sinne spielten wir ein Spiel. Bei der „Reise nach Jerusalem“ und der „stillen Post“ waren die Ohren besonders gefragt. Scharfe Augen waren beim „Ich sehe was, was du nicht siehst“ in der Kirche gefragt. Um den Fruchtsirup nach dem Verdünnungsgrad zu sortieren, waren gute Geschmackszellen notwendig. Die Nase war beim Geruchsmemory schwer beschäftigt, und schlussendlich überprüften wir, wie gut wir fühlen können, indem wir das auf ein Blatt Papier zeichneten, was unser Partner uns auf den Rücken malte.
Dank dem wunderbaren Wetter konnten wir die Jungscharstunden kurzerhand ins Freie verlegen.
Dass der Faschingssonntag in Dobl gute Tradition hat, zeigte der rege Besuch des Blochzuges am Nachmittag. Und so ließen es sich auch die Gäste aus Tobelbad, die beiden Wort-Gottes-Feier-Leiterinnen Susanne Linhardt und Margret Hofmann, nicht nehmen, den Gottesdienst am Vormittag verkleidet zu beginnen.
Margret Hofmann wies am Beginn darauf hin, dass der Zweck der Masken war, Gleichheit herzustellen. Auch die Sklavin war in dieser Zeit hinter der Maske der Herrin gleichgestellt. Dieses Gleichheitsprinzip verglich sie mit der Nächstenliebe, auf welche die Lesung aus dem Buch Levitikus an diesem Sonntag hinwies.
Mit „I have a dream“ („Ich habe einen Traum“) von Martin Luther King begann Susanne Linhardt ihre „Predigt“. Sie wies darauf hin, dass auch durch ihn im Laufe der Zeit ein Umdenken stattgefunden hat. Es ist heute für uns selbstverständlich, dass alle Menschen gleich erschaffen wurden. Aber zweitausend Jahre vor Martin Luther King hatte Jesus auch einen Traum, er ging dabei noch weiter, denn er wollte das Böse verbannen aus unserer Welt. Damit schlug sie die Brücke zum Evangelium des Tages, in welchem Jesus uns in seiner Bergpredigt aufträgt, jemandem, der uns etwas Böses antut, keinen Widerstand zu leisten. Und dadurch den Kreislauf zu beenden, keine Rache auszuüben. „Das Böse wird sich totlaufen, irgendwann wird es verschwinden. Es geht nicht mehr um Gerechtigkeit, Jesus geht es um den Neubeginn einer Gesellschaft, die ganz von Güte und Sanftmut Gottes geprägt ist“, sagte Susanne Linhardt.
Ihre Auslegung beendete sie, passend zum Faschingssonntag, mit einem Witz. Danach waren die Mitfeiernden eingeladen, zu teilen – nämlich die von den Ministrantinnen und Ministranten ausgeteilten Faschingskrapfen.
Ein herzliches Dankeschön den beiden Frauen aus Tobelbad für die schön gestaltete Wort-Gottes-Feier, zu welcher sie auch gleich „ihre“ Tobelbader Organistin Anneliese Winter mitbrachten. Vergelt’s Gott!
Als unsere Jungscharkids am Anfang der Stunde die Herzluftballons im Pfarrsaal sahen, war ihnen klar, wie das Thema der heutigen Jungscharstunde lautete: Valentinstag.
Nach dem üblichen Start mit dem Jungscharruf redeten wir etwas über den Heiligen Valentin und den Valentinstag. Bei einem Memory konnten sie verschiedene Liebespaare aus Buch und Film suchen.
Als Geschenk für ihre Eltern oder Freunde gestalteten wir eine Schachtel, welche dann noch befüllt wurde. Zur Stärkung hat unsere Begleitung Lydia einen Herzkuchen gebacken.
Bevor wir die Jungscharstunde mit dem Jungscharruf beendeten, spielten wir noch mit den Herzluftballons.
Auch wenn es nur eine kleine Runde war, hatten wir viel Spaß und Freude. Wir freuen uns bereits auf die Jungscharstunden im nächsten Semester!
Den von vielen Kindern heiß ersehnten Wintereinbruch griffen wir in unserer Jungscharstunde am 28. Jänner auf. Elsa und Olaf aus dem Film „Die Eiskönigin“ begleiteten uns durch die zwei Stunden.
Zuerst mussten die Kids auf Befehl – beim Stoppen der Musik – einfrieren. Danach konnten sie den bereits winterlich dekorierten Pfarrsaal weiter mit ihren selbst gebastelten Schneeflocken schmücken.
Ihre blinde Treffsicherheit konnten sie unter beweis stellen, indem sie jeweils mit Unterstützung durch die anderen dem Schneemann Olaf die Nase ins Gesicht drückten. Und wie sie sich einen Schneemann in den verschiedenen Berufen vorstellen, drückten sie mit der abschließenden Zeichnung aus. Das Ende bildete der Jungschar-Ruf, den wir auf der leicht mit Schnee bedeckten Pfarrwiese machten.
Bei der Heiligen Messe am 22. Jänner haben unsere 24 Erstkommunionkinder den Gottesdienst mit Freude und Begeisterung mitgestaltet. Es war auch der Sonntag des Wortes Gottes. Pfarrer Claudiu ermutigte die Gottesdienstbesucher, sich um eine gute Gemeinschaft in der Familie, in der Pfarre und im Seelsorgeraum zu bemühen. DAS IST KIRCHE – wenn Jesus durch uns lebendig wird, wenn wir als seine Freunde gute Vorbilder für „unsere Kinder“ sind.
Das Lieblingslied der Kinder „Bärenstark“ (siehe YouTube) und das gesungene „Vater unser“ hat den Kindern am besten gefallen. Mit der Gebetsblume, die die Kinder einer Person aus der Pfarre geschenkt haben, knüpfen wir ein Gebetsnetz, das uns trägt und ermutigt, immer wieder NEU mit Gott und untereinander in Verbindung zu bleiben.
Anschließend waren alle zum Pfarrkaffee in den Pfarrhof eingeladen.