Unter dem Titel „Da Vinci Code – Rätsel des größten Genies aller Zeiten“ fand am Samstag, 11. April 2026, die Jungschar statt.
Nach dem obligatorischen Start mit dem Jungscharruf spielten wir kurz Abfangen, um unsere überschüssige Energie loszuwerden.
Wir bastelten verschiedene Fluggeräte und probierten diese auch in der Kirche aus. Wir verfassten auch eine geheime Nachricht und sind schon gespannt, ob sie entziffert werden kann.
Zwar waren wir nicht viele Kinder, aber hatten dennoch großen Spaß dabei.
Während eine Pilgergruppe aus dem Seelsorgeraum an der Dobler Pfarrkirche vorbei in den Kaiserwald zogen, zog Diakon Johannes Chum mit den Ministranten am Ostermontag, 6. April 2026, in die Kirche ein. An diesem Tag hören wir traditionell das Evangelium der Emmausjünger, weshalb an diesem Tag viele Emmauswanderungen stattfinden.
In unserer Pfarrkirche versammelten sich aber viele Familien mit Kindern, denn die Taufkinder der letzten Jahre waren besonders zu dieser Wort-Gottes-Feier eingeladen. Das Evangelium wurde in verteilten Rollen in einer kindgerechten Version gelesen. In seiner Predigt ging der im November geweihte Diakon Chum besonders auf die Symbole der Taufe ein: die Kerze, das Wasser, das Chrisamöl und das weiße Kleid.
Um den Segen zu empfangen, entzündeten wir am Ende des Gottesdienstes an der Osterkerze die mitgebrachten Taufkerzen der Kinder.
Der Stein war weg, das Grab war leer – davon erzählt das Evangelium am Ostersonntag, welches Pastoralreferentin Anja Asel am 5. April 2026 singend verkündete. Ihre Kollegin Ines Kvar legte das Evangelium aus und begab sich in ihrer tiefgreifenden und berührenden Predigt in die Rolle der Jüngerinnen und Jünger: „Sie waren voller Hoffnung und hatten alles auf diesen Menschen gesetzt. Und nun? Grab, Stein, Ende! So fühlt es sich an, wenn etwas zerbricht, worauf man sein Leben gebaut hat.“
Die beiden Pastoralreferentinnen leiteten die Wort-Gottes-Feier mit Kommunionspendung um 9:00 Uhr in der Pfarrkirche Dobl. Christa Pichler, Mitglied unseres Pastoralen Pfarrteams, bedankte sich am Ende des Gottesdienstes herzlich bei all den vielen Menschen, die die Ostertage in den vielfältigsten Weisen vorbereiteten und mitgestalteten.
Vor der Bitte um den Segen Gottes erzählte Anja Asel natürlich noch einen Witz.
Christus ist unser Licht! Er ist auferstanden, Halleluja!
Um dies gebührend zu feiern, versammelten wir uns am Karsamstag, 4. April 2026 um 20:00 Uhr am Kirchplatz. Vikar Norbert Glaser weihte das Feuer und zog mit der daran entzündeten Osterkerze in die dunkle Kirche ein. Ein kleines Licht erhellte das gesamte Kirchenschiff. „Dieses Licht brennt auch dann, wenn es finster ist“, betonte er in seiner Predigt. „Dieses Licht kann niemand auslöschen. Die Macht Gottes ist eine andere als die Mächte dieser Welt. Diese Mächte können nur töten. Die Macht Gottes erweckt zum Leben“, fuhr er fort.
Auf den Einzug folgte das von Kantor Willibald Leitl gesungene Loblied auf die Osterkerze, das Exsultet. Nach den alttestamentlichen Lesungen sangen wir das Gloria, bei welchem die Glocken wieder erklangen, und das Licht eingeschaltet wurde. Nach dem Evangelium wurde die Statue des Auferstandenen Christus von Christa Pichler zum Hochaltar getragen.
Im dritten Teil dieser besonderen Liturgie erneuerten wir unsere Taufe. Nach der Allerheiligenlitanei und der Weihe des Taufwassers wurden wir mit diesem besprengt.
Am Ende dieses einmaligen Gottesdienstes, welcher die am Gründonnerstag begonnene Liturgie beendet, entzündeten wir nochmals unsere Kerzen an der Osterkerze, um mit diesem Licht Christi nach Hause zu gehen.
In den Händen ihre prall gefüllten Osterkörbe mit vielen guten Speisen, so kamen Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur Segnung der Osterspeisen. Neben der Pfarrkirche fand diese bei uns auch an vielen anderen Orten statt: in Dobl-Dorf, Fading, Petzendorf, Muttendorf sowie im SeneCura Pflegezentrum.
Wir wünschen allen eine gesegnete Tischgemeinschaft beim Verzehr der Speisen!
Am Donnerstag begannen wir gemeinsam als Seelsorgeraum in der Pfarrkirche Lieboch das „Triduum Sacrum“, die Heiligen Drei Tage. Die Feier vom letzten Abendmahl hat kein Ende, und findet direkt in der Karfreitagsliturgie ihre Fortsetzung.
Gemeinsam mit der Lannacher Pfarrbevölkerung trafen sich die Dobler am Karfreitag, 3. April, zur Todesstunde Jesu um 15:00 Uhr in der Pfarrkirche Dobl ein. Nach dem Einzug legten sich Sr. Maria Leopold und Ernst Strohmaier, welche die Feier leiteten, auf den Boden, um Jesu Tod zu gedenken.
Weder am Beginn noch am Ende der Feier gibt es ein Kreuzzeichen. Die Passion nach Johannes wurde von den Ministranten in verteilten Rollen gelesen, darauf folgten die „Großen Fürbitten“. Nach der Enthüllung des Kreuzes waren wir eingeladen, das Kreuz mit einer Blume und Kniebeuge zu verehren und dabei an Jesus zu denken, der am Kreuz Sünde und Tod besiegt hat.
Nach der Grablegung schloss die Liturgie mit einem Segensgebet. Die Feier findet in der Osternacht ihre Fortsetzung und auch ihr Ende.
Den Einzug Jesu in Jerusalem ließen wir uns auch am Palmsonntag im Jahr 2026 nicht entgehen, wenn auch das Wetter nicht sehr einladend war. So trafen wir uns am 29. März 2026 bei windigem und bewölktem Wetter um 10:00 Uhr im Dobler Schlosshof, um unsere Palmzweige von Pfarrer Claudiu Budău segnen zu lassen.
Nach der Segnung der Zweige folgte die Verkündigung des Evangeliums nach Matthäus, in welchem Jesus seine Jünger bat, eine Eselin zu holen, auf welcher er bei jubelnden Menschen in Jerusalem einzog. Die Predigt folgte wetterbedingt erst in der Kirche. So zogen wir, wie im Evangelium verkündet, mit „Hosanna“-Rufen in unsere Pfarrkirche ein.
Dort hörten wir nach der Lesung die Passion Christi nach Matthäus, welche von Firmlingen und Jugendlichen in verteilten Rollen gelesen wurde.
Nach der Predigt wurde die Heilige Messe wie üblich fortgesetzt, wobei die Kinder öfter im Mittelpunkt standen.
Herzlichen Dank den Musikern und Lesern, allen, die die Kirche vorbereitet und geschmückt haben, und auch allen, die in anderer Weise zum Gelingen dieses Festes beitrugen.